Erfolgreiche Premiere für den
Internationalen Leobener Logistik Sommer 2020 als Hybrid-Event

Herausfordernden Zeiten verlangen kreative Ideen. Mit einem innovativen Konzept gelang eine großartige Premiere des Internationalen Leobener Logistik Sommers und begeisterte als Hybrid Event „Live + Stream“ die Gäste vor Ort und das Online-Publikum vor den Monitoren zu Hause. Unter dem Motto „Digital Emergency“ informierten Top-Speaker live aus dem #lls-studio über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in Krisenzeiten. Weitere Höhepunkte des Digitalisierungskongress waren eine digitale Exkursion bei Pankl Racing Systems, interaktive Workshops zu den Themen Grundversorgung, Arbeit, Bildung und Kommunikation sowie Covid-19 Erfolgsgeschichten.

Nicht nur die Welt ist im Wandel, auch die Transformation des bereits 18. Internationalen Leobener Logistik Sommers zu einem Digitalisierungskongress hat sich durchgesetzt. Mit dem Kongressmotto “digital emergency – Digitalisierung in Krisenzeiten“ ist der Event nicht nur am Puls der Zeit, sondern wieder einen Schritt voraus. „Wir haben uns vom Logistikkongress zu einem Digitalisierungskongress entwickelt und greifen als Thinktank Themen auf, die gerade erst im Entstehen sind. Wir leben die Veränderung, haben Spaß daran, keine Angst aber Respekt“, so Gerald Hofer, CEO der KNAPP AG, als Hauptsponsor auch Mitglied des Logistik Clubs Leoben.

Auf Grund der Corona-Pandemie wurde der Kongress erstmals als Hybrid Event Live + Stream ausgetragen. Er überzeugte mit einem professionellen Setup und einem abwechslungsreichen Programm, das rund 70 Teilnehmer live im Hotel Falkensteiner wie auch mehr als 340 angemeldete Online-Gäste via Streaming mitverfolgt haben. “Für uns war es besonders wichtig, ein modernes und interaktives Event zu designen, wo einerseits das Publikum vor Ort zum aktiven Mitgestalter wird und sich auch die Teilnehmer im Onlinestream live einbringen können”, sagt Kajetan Bergles, Projektleiter des Leobener Logistik Sommer.

NACHLESE INTERNATIONALER LEOBENER LOGISTIK SOMMER 2020

Digitale Exkursion bei Pankl Racing Systems AG
Pankl Racing ist auf die Entwicklung und Herstellung von Motor- und Antriebssystemen für Rennsport, Hochleistungsfahrzeuge und für die Luft- und Raumfahrtindustrie spezialisiert. Welche digitalen Tools Pankl in Produktion, Logistik und Assembling einsetzt, darüber informiert Betriebsleiter Bernd Kögler bei einem digitalen Firmenbesuch im Hightech-Werk in Kapfenberg.

Pankl produziert 100.000 Getriebe pro Jahr. 100 Mitarbeiter sind vierschichtig beschäftigt. Jährlich werden eine Million Einzelkomponenten verbaut. Jedes einzelne Bauteil ist mit einem RFID-Tag ausgestattet und wird für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt zentral im ERP-System erfasst. Die Lagerlogistik läuft über ein vollautomatisches KNAPP-Lagersystem mit einer Kapazität von 300.000 Behältern. Kögler erklärt, dass aufgrund der Kleinteiligkeit das Handling der Teile ohne vollumfängliches Lagersystem nicht möglich wäre. Im Lagersystem, das bei Pankl auch als „Blackbox“ bezeichnet wird, würden die Teile verschwinden, um Just in Time an den Montagestationen wieder auf zu tauchen.

Christine, begeisterte Bikerin und bei Pankl in der Getriebefertigung beschäftigt, zeigt an einem der insgesamt vier Assembling-Stationen den Getriebezusammenbau. Für volle Qualitätskontrolle bis zum letzten Bauteil und maximale Unterstützung der Mitarbeiter bei jedem Arbeitsschritt sorgt ein Kamerasystem mit intelligenter Bildverarbeitungstechnologie von ivii.

Digitalisierung zur Entscheidungsfindung nutzen
Helmut Aschbacher, Wirtschaftsinformatiker, Militärexperte im Katastrophenmanagement des österreichischen Bundesheeres und Einsatzoffizier beim Roten Kreuz Steiermark, erzählt in seiner Impuls-Speech „Der Mensch ohne Digitalisierung vs. die Digitalisierung ohne Mensch“ über die größte Katastrophenübung IRONORE2019, die im Zentrum im Berg und in Eisenerz stattfand.

20 Rettungseinheiten, 400 Rettungskräfte aus 9 Nationen setzten im Krisenkatastrophenmanagement auf die Möglichkeiten digitaler Systeme. Software-Tools wie ein Führungsinformationssystem des Landes Steiermark, Virtual Reality für Erkundungsflüge und zur virtuellen Abbildung der Umgebung bis hin zur digitalen Vermessung von Schadstellen mit Flugzeug und integriertem Common Operational Picture-System unterstützten die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte der Einsatz- und Rettungskräfte. „Wir haben sehr viel Technologie zum Einsatz gebracht, viel getestet und erprobt, Koordination und Wissensaustausch trainiert. Wir nutzen die Digitalisierung, um Komplexität und Dynamik zu reduzieren und um Entscheidungen im Einsatz treffen zu können“, so Aschbacher.

Krisen bergen Innovationspotenziale
Die nachhaltigen Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitswelt und den Umgang mit der neuen Normalität skizziert Christoph Prattes, COO Pankl Racing Systems AG. Pankl mit neun Standorten und 1.900 Mitarbeitern war für die Zukunft gut aufgestellt – und dann kam am 13. März ein Black Friday der anderen Art.

Mitarbeiter schützen, die Arbeitsfähigkeit sicherstellen, Liquidität absichern, Covid-Maßnahmen installieren, Schichtmodelle anpassen, bauliche Maßnahmen wie Schutzwände installieren und laufende Evaluierungen der Covid-Maßnahmen werden in einem ersten Schritt rasch und umsichtig getroffen. Hatten vor Corona nur ausgewählte Mitarbeiter einen Remote-Zugriff, arbeiten nun 250 Mitarbeiter im Homeoffice. Dafür wurde die Bandbreite erhöht, Zugriffslizenzen aufgestockt und MS Teams europaweit installiert. „Krisen bergen sehr viele Innovationspotenzial für Geschäfts- und Organisationsmodelle“, so Prattes. Um komplexe Themen zu simplifizieren, setzt man bei Pankl auf Digitalisierung und in Zukunft verstärkt auf Augmented Reality (AR), Smart Devices und IoT. Mit Hilfe einer AR Transformation Map werden Use Cases von der Theorie zur Praxis gebracht. Erste Schwerpunkte liegen in den Bereichen Produktion und Fertigung sowie Wartung, Schulung und Instandhaltung. Für IoT- und produktionsrelevante Themen werden zurzeit Plattformanbieter evaluiert. Ist die Digitalisierung Fluch oder Segen? Dazu meint Prattes: „Die Digitalisierung wird nicht verschwinden, daher müssen wir sie für unsere Zwecke gestalten“.

Mit Digitalisierung einen Schritt vorwärts
Wer wird die Krise gut meistern? „Das werden jene Unternehmen sein, die auf Digitalisierung setzen“, ist Maria Zesch, CCO B2B & Digitalisierung von Magenta Telekom, überzeugt. Magenta zählt zu den größten Mobilfunkanbietern in Österreich und erwirtschaftete im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz in der Höhe von 1,28 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist Testsieger in Mobilfunk und Festnetz und bietet mit Glasfaser, Kabel, Kupferkabel, 5G und LTE ein vielfaltiges Angebot für Business-Kunden. Erst kürzlich hat Magenta um 200 Millionen Euro 5G-Lizenzen ersteigert, um eine flächendeckende Versorgung von 600 Gemeinden zu erreichen.

„Zu Beginn der Krise war ein deutlicher Anstieg von Sprachnutzung, Gaming und Internettelefonie zu verzeichnen. Das Homeoffice macht noch immer einen guten Teil der Netzauslastung aus“, so Zesch. Die Corona-Krise hat Homeoffice und Digitalisierung etabliert. Magenta hat selbst 10.000 Mitarbeiter ins Homeoffice bringen müssen. Das Arbeiten aus dem Homeoffice bringt auch für Unternehmen Vorteile: Sicherheit, Gesundheit und Kostenersparnis bis hin zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber, wie eine Mitarbeiterbefragung bei Magenta ergeben hat. Dabei sei es wichtig, gemeinsam mit HR eine Digital Working Chance in der Unternehmenskultur zu etablieren und politische Rahmenbedingungen für das Homeworking festzulegen.

„Cloud-Technologien sind in den Unternehmen noch nicht angekommen, und Österreich muss daran arbeiten im Bereich ultraschneller Breitbandverbindungen an die Spitze zu kommen“, meint Zesch mit Blick auf die Zukunft und verweist auf den DESI-Index – Digital Economy and Society Index. Österreich hat eine schlechte Index-Bewertung im Bereich Connectivity, wobei 5G hier Abhilfe schaffen kann. Gute Platzierungen gibt es für das E-Government und in der Mobilfunk-Netzabdeckung.

COVID-ERFOLGSGESCHICHTEN

Aus der Not eine Tugend machen
Was macht ein Eventunternehmen, wenn keine Events stattfinden dürfen? Über die herausfordernde aber schlussendlich erfolgreiche Transformation von Live-, über Digital- zu Hybrid-Events berichtet Helmut Knapp, Geschäftsführer von 4Events. Mit dem Lockdown ist die Eventbranche aus den Fugen geraten. „Auch wir haben online gelernt und haben uns mit unserem Licht- und Ton-Studio in der Seifenfabrik für Livestream gerüstet. Mit der Umstellung auf digitale Events ist uns eine Meisterleistung gelungen“, so Knapp.

Nun ist es wieder möglich Live und Hybrid-Events zu mischen. „Wir haben aus unseren ersten Projekten gelernt und erkannt, dass wir auch dem Zuseher eine tolle Show bieten müssen, damit er bleibt und den Event verfolgt“, so Knapp. Kostenersparnis, mehr Sicherheit und Zugang zu einem großen Online-Publikum, das via Chat interagieren kann, seien die Vorteile von digitalen Events. Darüber hinaus können Events und Vorträge „On Demand“ abgerufen, Referenten können zugeschalten werden. Darüber hinaus kann Werbung eingespielt werden, und animierte Hintergründe sorgen für einen individuellen Look.

„Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht, aber auch erkannt, dass Vorbereitungen wesentlich aufwendiger sind. Ich muss wissen, wer meine Zielgruppe ist, demnach kann ich konzipieren und planen“, so Knapp.

Markta – der digitale Bauernmarkt
Von 150 auf 2.500 Bestellungen innerhalb einer Woche, ein wöchentlicher Umschlag von 80.000 Produkten im Wiener Logistik City Hub – das ist die Covid-Erfolgsstory von markta.at. Powerfrau und Gründerin des Startups, Theresa Imre, bringt mit ihrem digitalen Bauernmarkt das vielfältige regionale Lebensmittelangebot zum urbanen Konsumenten und stärkt damit die regionale Wertschöpfung.

„Corona löste eine Nachfrage-Boom aus, sodass ein Logistik- und Fulfillment Partner zur Abwicklung der Bestellungen und Auslieferungen gefunden werden musste“, so Imre. Ein Crowdinvestment mit über 500 Beteiligten half, um ein Logistik-Konzept aufzustellen und auszurollen. Mit „Next Day Fresh“ gibt es auch eine Kooperation mit der Post. Der täglich österreichweite Versand erfolgt in nachhaltiger Kreislauflogistik – mit Mehrweggebinde und Pfandflachen sowie innovativer Kühlverpackung aus Schafwolle. Darüber hinaus werden mehrere Abholstellen bedient – wie beispielsweise ein Container am Wiener Naschmarkt.

„Nur einige Handelsketten, Supermärkte und globale Industrien bestimmen, was wir essen sollen. Es muss für den Konsumenten einfach sein, Regionalität und Nachhaltigkeit zu leben“, so Imre, die über markta.at das regionale Lebensmittelangebot mit urbaner Nachfrage verknüpft und mit ihrer E-Commerce-Plattform ländliche Betriebe auch bei der Digitalisierung unterstützt. Heute arbeitet markta.at mit über 450 Klein- und Familienbetrieben aus ganz Österreich zusammen. Als nächste Schritte sind ein Franchise Modell und die Ausrollung auf weitere Standorte geplant.

Jede Krise hat ein Ende
Produkt- und Industriedesigner Martin Schnitzer und Mitbegründer von Salz Company spricht in seinem Erfolgs-Pitch über Innovationen in der Krise. Die Kreativbranche lebt die Digitalisierung, nutzt und fördert mit digitalen Tools die Zusammenarbeit der Teams im Homeoffice. Schnitzer sieht in der Krise die Möglichkeit für Verbesserungen wie das Überdenken von Strukturen oder die Stärkung der Team-Zusammenarbeit. Eine Erfahrung sei, dass das Homeoffice besser funktioniere, wenn neue Arbeitsweisen erlaubt seien, und dass digitale Tools die Zusammenarbeit fördern und daraus Innovationen von morgen geboren würden. „Krisen sehen wir als die Möglichkeit uns zu verbessern. Eine Krise kann Kreativität fördern und erlaubt uns durchzuatmen. Wir müssen langfristig denken, denn jede Krise hat ein Ende“, so Schnitzer über den Corona-Lockdown und die anschließende „Safty-Car-Phase“.

Eine andere Krise, die ökologische Krise, die schon länger anhält, hat keine „Safty-Car-Phase. Oberstes Ziel von Schnitzer ist Produkt und Produkt-Design nachhaltig zu gestalten. Mit SUNTAP hat er einen leistbaren Solarwasserheizer entwickelt, der in Schwellen- und Entwicklungsländern zum Einsatz kommt.

WORKSHOP-ERGEBNISSE

Herausforderungen und Lösungen während der Krise hinsichtlich digitaler Arbeitsplätze, Kommunikation, globale Lieferketten und Bildung wurden in interaktiven Workshops erarbeitet – mit einer starken Aussage, die sich über alle Bereiche ziehen lässt: Der Faktor Mensch ist entscheidend, alles andere ist technisches Beiwerk!

Digital Communication: E-Mails, Website, Videobotschaften des Vorstandes, regelmäßige Infos über Covid-Maßnahmen, Newsflash, virtuelles, globales Netzwerk-Meeting und offene Kommunikation zum Kunden: Vice President Katrin Pucher, CR & CIM System KNAPP AG, informierte über die umfassende Krisenkommunikation der KNAPP AG. Mit ihrer bunt gemischten Workshop-Gruppe wurde diskutiert, über welche Medien und wie Kommunikation in Krisensituationen stattfinden soll. Hans-Joachim Schlobach, HJS-Media World stellte gemeinsam mit einem Schüler des BRG Lichtenfels die unterschiedlichen Herangehensweisen und die Ergebnisse vor – mit einem generationenübergreifenden, runden Blick auf die Themen.

Zum Lieblingsmedium schlechthin wurde MS Teams gewählt, gefolgt von Telefon, E-Mail, Zoom, Skype und Whats App. Zudem wurde die Kommunikation in der Krise von vielen als effizient und transparent empfunden. Und besonders wichtig für alle, sei eine offene, authentische, ehrliche und regelmäßige Kommunikation innerhalb einer Organisation, aber auch in der Kommunikation nach außen sowie über alle Kanäle hinweg.

Digital Education: „Bildung ist die weltweit größte Organisation, die bis jetzt am wenigsten mit Digitalisierung zu tun hatte, und die in der Krise die intensivste und impulsivste Digitalisierungswelle erlebt hat“, so Nikolaus Holzapfel vom BG & BRG Lichtenfels. Gemeinsam mit Robert Englmayer von KNAPP präsentierte er die Denkanstöße der Workshop-Gruppe zur Zukunft des Lehrens und Lernens mit MS Teams & Co und den Impact auf Lehrer und Schüler sowie die Umsetzung erforderlicher Maßnahmen wie:

• Digitale Aufbereitung, kostenlose zur Verfügungstellung und Qualitätssicherung von Unterrichtsmaterialien • Flächendeckende Fortbildung von Lehrern unter Betrachtung des Alters und der unterschiedlichen Bildungsstände von Lehrern • Öffentlich zugängliche und auf Education zugeschnittene Tools • Cyber-Security: Informationsbeschaffung und Beurteilung von Quellen, Verhalten im Netz • Bidirektionale Unterrichtseinheiten, individuell abgestimmt auf Schüler, Inhalte und Fächer

Digital Workplace: Welcher Digital Work-Typ bin ich? Welche Digital Work-Kompetenz zeichnet mich aus? Wie schätze ich meinen Digital Work Place-Reifegrad ein, und mit welcher Infrastruktur arbeite ich? – Fragen, die die Workshop-Teilnehmer unter der Moderation von Wolfgang Eder, Berater, Universitätslektor & Trainer erarbeitet haben. So seien Menschen an ihren digitalen Arbeitsplätzen massiven Anforderungen ausgesetzt. Wenn Jobanforderungen und Fähigkeiten des Mitarbeiters zu einander passen, sei alles gut. Schlecht seien massive Über- und Unterforderung.

Anhand eines Flow-Modells reiht die Gruppe fachliche und soziale Kompetenzen und Methoden, die für den digitalen Arbeitsplätz nötig sind. Was ist nun für den Digital Working Place besonders wichtig? Das Big Five-Modell fasst Persönlichkeitsmerkmale zusammen. Es differenziert unter anderem zwischen Gewissenhaftigkeit, Genauigkeit, Präzision, Verträglichkeit, Extra- oder Introvertiertheit, Offenheit oder emotionale Stabilität. Im Workshop-Voting reihen die Teilnehmer Gewissenhaftigkeit, Offenheit – im Sinne von offen für Neues – und emotionale Stabilität als wichtigste persönliche Merkmale auf die ersten Plätze. Wer wissen möchte, ob man Kraft seiner Persönlichkeit gut oder schlecht für den digitalen Arbeitsplatz gerüstet ist, kann den Test online abrufen.

Digital Supply Chain: Trotz aller Digitalisierung braucht es doch noch den Menschen – so das Fazit der Workshop-Gruppe unter der Moderation von Bernd Winter, Chefredakteur des internationalen Magazins Verkehr. Thomas Brezina von Pepperl & Fuchs fasst die Ergebnisse aus dem Workshop zusammen. Dabei wurden zwei Themenkreise „Transparente Daten und Schnittstellen“ genauer betrachtet.

Wie kann in Zukunft die Transparenz, im Sinne von Datentransparenz, und Schnittstellen im Unternehmen sowie mit Kunden und Lieferanten weiter optimiert und verbessert werden? Für transparente Abläufe und eine hohe Datenqualität braucht man mehr offene Kommunikation über die Bedürfnisse und jeweiligen Herausforderungen sowie einen standardisierten, digitalen Austausch innerhalb der Supply Chain-Akteure – so die Erkenntnisse der Gruppe.

Bei Schnittstellen innerhalb der Lieferkette geht es um technische Umsetzungen, über produktionsrelevante Themen wie Durchlaufzeiten bis hin zu on Demand und individuelle Produktionen. „Wir sind zum Ergebnis gekommen, dass transparente Abläufe und absolute Datenqualität notwendig sind, um valide Aussagen treffen zu können. Dafür bedarf es mehr Kommunikation, um relevante Informationen und Daten austauschen zu können und eine Reduzierung von manuellen Tätigkeiten“, so Winter. Wie kann das Gelingen? Mit gegenseitigem Verständnis, um zu sehen, wo die einzelnen Bedürfnisse und Herausforderungen liegen und es gilt den Nutzen einer offenen Kommunikation zu erkennen. Die Basis dafür ist Vertrauen. Daraus ergibt sich wiederum ein Regelkreis, denn Vertrauen beruht auf Kommunikation.





 

UNSERE PARTNER

DIGITAL2GO - Alles für den Schnellstart in die DigitalisierungKNAPPLogistik CenterNEDCON Schwingshandl automation technology GmbH


4EVENTS - EventtechnikABB AGACstyria MobilitätsclusterBECHTLEBECKHOFFBluhm SystemeBSR, preiswert zu Ihrem Etikettendrucker oder ScannerCitycom – Ihr regionaler PartnerVision Systems Cognex Videos | Cognex Conductix Wampfler GmbHDIGITAL2GO - Alles für den Schnellstart in die DigitalisierungDrehpunkte - marketing, design & werbungDas Team der EEP-Maschinenbau GmbH ist bekannt für kundenorientierte Lösungen aus einer Hand.Werbeagentur Graz - e-dvertising: Print . Web . SEOFesto GmbHStahlbau GrabnerGründungsgarage: Academic Startup Accelerator - jetzt bewerben!HABASITIgus polymerDie Industriellenvereinigung (IV) ist die freiwillige und unabhängige Interessenvertretung der österreichischen IndustrieKEBA | Innovative Automatisierungslösungen | Automation by InnovationKellner & Kunz AGKNAPP AGKühne + Nagel Österreich - LogistiklösungenLEGRANDLogistik Center Leoben GmbHSabine Lukas | Lukas PR + Marketing AgenturHandy, Festnetz, Internet, TV, Unternehmenslösungen - MagentaNedconNTS - Relax, we carePepperl + FuchsRoger Elektronische Bauteile Vertriebsges.m.b.H. + Schlegel Faszination ElektrotechnikSchwingshandl automation technology GmbHSEW-EURODRIVE GmbHSFG - Steirische FörderungsgesellschaftSICK GmbHSilicon-Alps, österreichischer Technologie-, Innovations- und Micro Electronic ClusterSMC Pneumatik GmbHStadtwerke Judenburg | Lebensqualität aus einer HandStudo - Digitale Lösungen für HochschulenDie Ladenbau-Profis von umdasch realisieren Ihren individuellen ShopVision-tec GmbHGebrüder Weiss, Transport und Logistikwenglor sensoric GmbH :: the innovative familyWINKEL | WINKEL - Innovationen die bewegen

Sponsoring / Sponsorbetreuung

Silvane Hofer

+43 676 9000 533



Organisation / Rechnungslegung

moxx.advertising gmbh
Banngrabenweg 145A
8041 Graz / Austria

+43 664 32 59 646