Das Open Shuttle-Prinzip am Beispiel SPAR Ebergassing

Das Open Shuttle-Prinzip am Beispiel SPAR Ebergassing:  (© Foto Freisinger)



Gerald Hofer, CEO KNAPP AG, stellte das Gesamtkonzept und die Lagerabläufe im neuen Zentrallager bei SPAR in Ebergassing sowie eine breite Palette von innovativen Intralogistik-lösungen für den Lebensmittelhandel vor. Eine Alternative zu Stetigförderer, die sehr träge in der Sequenzierung sind, seien die flexibel einsetzbaren Open Shuttles. Auf Grund ihrer Schwarmintelligenz würden sie völlig autonom im Lager navigieren, Arbeitsplätze versorgen, Hindernisse erkennen und miteinander kommunizieren. Zur zentralen Verwaltung und Über-wachung der Open Shuttles diene ein Flottenmanagementsystem, das die Transportwege optimiere, die Fahrzeuge untereinander koordiniere und das Ausweichverhalten steuere.

„An Spitzentagen, wie beispielsweise vor Feiertagen, gilt es im Lebensmittelhandel die dreifache Menge des Warenumschlags zu bewältigen. Nach diesen Spitzenzeiten wurden Logistiksysteme üblicherweise ausgerichtet“, erläuterte Hofer. Im Vergleich zu einem vollautomatischen Lager habe KNAPP mit der Open Shuttle-Technologie eine flexiblere und

kostengünstigere Lösung entwickelt, die diese Spitzen abdecken kann. Nachhaltigkeit und Ergonomie seien weitere wichtige Anforderungen eines jeden modernen Logistikzentrums: Die ergonomischen Pick-it-Easy Move-Arbeitsplätze erleichtern die Kommissioniertätigkeit. Nach dem Ware-zur-Person-Prinzip können Schnelldreher des gesamten Artikelsortiments effizient und filialgerecht kommissioniert werden. Dabei werden Entnahme- und Aufgabe-höhen automatisch angepasst und die Artikel mit Schiebe- statt Hebebewegungen von der Palette auf den Rollbehälter kommissioniert. Die physische Belastung für den Mitarbeiter wird dadurch stark reduziert. Technologie für Depalettierung, Vereinzelung und Einlagerung entfällt dadurch vollständig.



Veranstalter: Logistik Club
Sponsoren: Knapp

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