ASSIST 4.0 - Eine Symbiose zwischen Physischem und Digitalem

ASSIST 4.0 - Eine Symbiose zwischen Physischem und Digitalem:  (© Foto Freisinger)



Im Rahmen des Forschungsprojektes ASSIST 4.0 wurde unter der Leitung von KNAPP gemeinsam mit sieben Partnern die prototypische Entwicklung eines intelligenten Assistenz-systems für den industriellen Servicebereich forciert. Diese Ergebnisse wurden beim Leobener Logistik Sommer im Club 2-Feeling präsentiert. Moderator Kajetan Bergles, Service Development Manager bei KNAPP, verwandelte die Kongressbühne kurzer Hand in ein Fernsehstudio. Am Club-Sofa nahmen Platz: ivii-Geschäftsführer und ASSIST 4.0-Projektleiter Peter Stelzer, Daniela Wurhofer und Thomas Meneweger von der Universität Salzburg, einem Forschungspartner im Projekt. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit den Emotionen und der Integration des Menschen bei technischen Entwicklungssprüngen. Resident Engineer Thomas Schneider war von Anfang an als User in das Forschungsprojekt involviert. Mario Löfler, Senior Software Consultant bei KNAPP, hat die Middleware des Software-Demonstrators gebaut und das Projekt von der IT-Seite her begleitet. Harald Paar managt als Leiter des KNAPP Global Plant Services einen Technikerpool von mehr als 70 Mitarbeitern. Sein Input in der Gesprächsrunde: Wie integriert man Assistenzsysteme in Arbeitsabläufe und schafft Akzeptanz bei seinen Mitarbeitern?

Ziel und Aufgabe der Evaluierungen und Feldversuche waren das Frontend des Assistenzsystems noch userfreundlicher, bedarfsorientierter und entsprechend den unterschiedlichen Fokussierungen aller Partner – wie auf Wartung, Training oder der Störfallbehebung zu gestalten. Dabei stand immer der Mensch im Mittelpunkt – seine Bedenken, Erfahrungen und damit verbunden die verschiedenen Nutzungsweisen. So sei ein Experte nicht unbedingt auf das System angewiesen, sondern nutze eventuell Checklisten. Ein „Novize“ würde durch die Unterstützung des Systems und den situationsangepassten Informationen zur richtigen Zeit, in der richtigen Qualität und am richtigen Ort profitieren. Dazu kommt im Übrigen auch ein psychologischer Aspekt zum Tragen: Bei herausfordernden Aufgabenstellungen fühlt sich der Mitarbeiter durch die Systemunterstützung sicherer und nicht alleingelassen. Conclusio: Es geht darum die Stärken von Mensch und Maschine zusammenbringen – eine Symbiose zu finden.



Veranstalter: Logistik Club
Sponsoren: Knapp

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